Es mag ungewöhnlich erscheinen, daß sich hier zwei Fotografen gemeinsam vorstellen, aber wir denken, bei uns sollte das so sein. Unsere gemeinsame fotografische Erfahrung reicht inzwischen immerhin unglaubliche fünfzig Jahre zurück. Das mag Rechtfertigung genug sein.

Mit der Fotografie kam Rolf sehr früh in Berührung. Schon als Schüler erhielt er seine erste Kamera, eine Contaflex, später dann auch noch eine Pentax Spiegelreflex, die sich übrigens heute noch mitsamt den dazu gehörenden Wechselobjektiven in unserem Besitz befindet. In den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben wir uns hauptsächlich mit der Bergfotografie beschäftigt. Hannelore war damals fast immer dabei und musste oft genug auch als Model herhalten. Auf den gemeinsamen Kletter- und Eistouren entstanden, häufig auf den Viertausendern der Alpen, Tausende von Dias, die wir oft und gern im Deutschen Alpenverein in Wuppertal-Elberfeld, dem wir damals angehörten, gezeigt haben. Ob immer zum Vergnügen der Zuhörer/Zuschauer lassen wir einmal dahingestellt. Danach erlaubten Rolfs berufliche Situation und der gemeinsame Sohn außer gelegentlichen Urlaubsfotos kaum noch die Beschäftigung mit dem geliebten Hobby.

Erst als Rolf in den Vorruhestand ging, entflammte die alte Liebe neu. Geklettert wird inzwischen nicht mehr, aber ob in Jever und Umgebung, auf Städtetrips oder bei größeren Reisen, überall muss bei Hannelore und Rolf mindestens je eine Kamera dabei sein. Die analoge Fotografie hat Rolf dabei nie ganz aufgegeben, meist mit einer Jahrzehnte alten Schraubleica oder einer nicht minder betagten Rollei 35, die er sehr liebt. Inzwischen fotografieren beide allerdings vornehmlich digital, oft dieselben Motive, trotzdem sehr unterschiedlich.

Unser Hauptinteresse gilt heute der Streetfotografie und neuerdings auch "schönen" Landschaften.